Bonusmaterial

Hier finden Sie ein paar Materialien mit denen Sie sich selbst reflektieren, coachen oder einfach so beschäftigen können.

Circle of Influence

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Sie kennen das: Es gibt ein Thema, das in Diskussionen mit immer wieder auf den Tisch kommt – man fühlt sich wie im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Das kann sowohl für Gespräche in Teams gelten als auch für Dialoge zwischen zwei Personen. Selbst gute Vorsätze und geplante Maßnahmen fallen nicht auf fruchtbaren Boden und bewirken eine gewünschte Veränderung. Nein, das Thema kommt mit schöner Regelmäßigkeit immer wieder zur Sprache – es raubt Zeit und Energie, die wir bestimmt für andere Dinge oder Themen besser brauchen könnten.
Worum gehts?

Der „Circle of Influence“ ist ein Modell (nach Stephen Covey), das uns hilft, Energie, Zeit und Frust zu sparen.

Wir versuchen dabei zu erkennen, ob ein Thema im eigenen Handlungsspielraum liegt („Control“), wir es indirekt beeinflussen können („Influence“) oder ob keinerlei Einfluss darauf möglich ist („Concern“). Ziel sollte dabei sein, möglichst die Aufgaben oder Themen zu bearbeiten, die direkt beeinflussbar sind und somit diesen inneren Kreis des „Control“ zu vergrößern.

Themen, die nicht im eigenen Einflussbereich liegen, können nicht bearbeitet bzw. gelöst werden und landen auch genau deshalb immer wieder im Gespräch oder Meeting.
Hilfreiche Fragen:

  • Was ist der Teil des Themas, bei dem DU selbst wirksam werden kannst?
  • Gibt es jemanden, der dich dabei unterstützen kann?
  • Wie kannst du der Personen, die ins Handeln kommen sollte, unterstützen?
  • Was könnte dir helfen, die Situation / das Thema, das du nicht beeinflussen kannst, besser zu ertragen?

Ziel sollte es immer sein, das Team, den Klienten - oder auch sich selbst - dahingehend zu befähigen, dass Maßnahmen ergriffen werden, die im eigenen Einflussbereich liegen und diesen dadurch zu vergrößern.

Hier gibt es die Grafik: Circle-of-Influence

Motivationsformel

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Reteaming Motivationformel mit fünf Elementen

Motivation – wo bist du? 

Sie kennen das: An manchen Tagen fehlt einem einfach die Motivation! Entweder ich schaffe es nicht ein bestimmtes Thema zu erledigen, oder vielleicht kann ich mich einfach gerade nicht dazu aufraffen in den Sport zu gehen oder aufzuräumen oder, oder … 

Aber warum das so ist, wurde mir erst klar, nachdem ich die Motivationsformel in meiner Reteaming®-Ausbildung kennengelernt habe: 

Attraktives Ziel x Vertrauen in den Erfolg x Fortschrittsmonitoring x Strategien gegen Rückschläge = Motivation
Die Grafik gibt es hier.
 
Anhand dieser einfachen Multiplikationsrechnung lässt sich sehr schön erklären, warum wir einfach manchmal nicht unser Ziel erreichen. Ist nämlich einer der Faktoren nicht gegeben, also bei NULL, dann wird das Ergebnis auch bei NULL (Motivation) liegen. Die Formel ist so schön einfach, dass man sie auch gut ohne tiefere Mathematikkenntnisse nachvollziehen kann. 

Haben Sie sich also mal gefragt, wie attraktiv es ist, eine ungeliebte Aufgabe zu erledigen (zum Beispiel die Wohnung zu putzen)? Eben: Manchmal kann man es sich einfach nicht schönreden – dann liegt der Faktor „Attraktivität“ bei Null und somit kann das Ergebnis auch nur Null sein. 

Wenn ich mir aber bewusst bin, dass alle Faktoren wenigstens in geringem Maße vorhanden sein sollten, dann kann ich selbst prüfen, welcher Faktor gerade vielleicht nicht vorhanden ist und mir überlegen, wie ich ihn erhöhen könnte.  

Beim Reteaming®-Prozess arbeiten wir ganz bewusst mit dem Thema Motivation. Dieses lässt sich nicht nur für Teams anwenden, sondern eignet sich auch für den individuellen Coaching-Prozess. 

Auch hier gehen wir davon aus, dass Motivation nur dann entsteht, wenn es um ein eigenes Ziel geht. Dies ist der erste Faktor der Rechnung: Identifikation – es ist IHR Ziel, und SIE möchten es erreichen. 

Der zweite Faktor – Attraktivität – beschreibt den eigenen Nutzen, den ich habe, wenn ich das Ziel erreiche. Nützt es nur anderen oder lohnt es sich auch für mich persönlich das Ziel zu erreichen? 

Die Zuversicht, den dritten Faktor, benötige ich um an die Erreichung des Ziels zu glauben. Dazu hilft mir, dass ich meine eigenen Stärken kenne und mir auch bewusst mache, wen oder was ich für die Zielerreichung benötige. Dazu gehört auch, dass ich mir klar mache, welche Fortschritte ich wie bereits erreicht habe. Welche Erfolge liegen bereits hinter mir und habe ich mir das schon einmal bewusst gemacht – erkenne ich diese bereits an. Der vierte Faktor der Motivationsformel: Erfolg. 

Beim fünften Faktor – Durchhaltevermögen – beschäftige ich mich realistisch mit meinem Ziel. Ich stelle mich darauf ein, welche Hindernisse auf mich zukommen könnten und mach mir bewusst, welche Ressourcen ich besitze, um damit umzugehen. 

Das schöne an dieser Formel ist auch, dass sie einem ganz bewusst macht, dass ich MEHR Motivation erhalte, je größer die einzelnen Faktoren sind. Wenn ich also MEHR Identifikation mit dem eigenen Ziel habe, MEHR Argumente für die Attraktivität finde, MEHR Zuversicht habe, dass ich die Fähigkeit habe das Ziel zu erreichen, mir MEHR bewusst bin, was ich schon erreicht habe und ein MEHR an Durchhaltevermögen entwickele, da ich realistisch über mögliche Hindernisse nachdenke, dann werde ich auch „zwangsläufig“ eine größere Motivation erreichen. 

Als Coach unterstütze ich Sie persönlich oder Ihr Team motiviert an den eigenen Zielen zu arbeiten. Nehmen Sie einfach unverbindlich Kontakt mit mir auf, damit wir uns über Ihre Ziele unterhalten können.

Wertebegriffe

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Manchmal fehlen einem einfach die Worte ... damit das nicht passiert, habe ich 383 Wertebegriffe auf einer Seite gesammelt. 

Wertekompass

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Eine Übung zum Thema Werte ist der Wertekompass:
"Wenn du möchtest, schließe die Augen und überlege dir, welche Werte dir im Leben wichtig sind. Spüre in dich hinein – vielleicht kannst du spontan schon einige nennen. 

Du kannst auch aus der Werteliste (oben) die Werte auswählen, die dir am wichtigsten sind – lese dir dazu immer wieder die Liste durch und streiche die Begriffe, zu denen du spontan kein gutes „Bauchgefühl“ hast. 

Wenn es dir schwerfällt dich für oder gegen einen Begriff zu entscheiden, kannst du überlegen ob dieser Wert in deine Vorstellung zu einem „richtig guten Tag“ passt oder eher nicht. Vielleicht bringt dich diese Überlegung deinen persönlichen Werten einen Schritt näher . 

Notiere dir, welche Werte (es genügen 3 - 4) dir besonders wichtig sind und wie du sie im Alltag erlebst."

 
Die Vorlage für diese Übung habe ich hier: Wertekompass

Wissenswertes

Agilität

Unter Agilität verstehe ich die Fähigkeit einer Person oder Organisation Veränderungen im Umfeld wahrzunehmen und bei Bedarf sein eigenes Verhalten anzupassen.

Coaching

Coaching kommt aus dem englischen und bedeutet eigentlich „Kutscher“ - hier bedeutet es aber, der Klient kennt das Ziel und der Coach kennt den Weg um ihn dorthin zu begleiten.

Reteaming

In 12 Schritten geht es von der Vision der möglichen Zusammenarbeit bis hin zu ganz konkreten ersten Maßnahmen, die das Team gemeinsam festlegt. Motivation, Kommunikation und Lösungsorientierung sind hier die großen Faktoren für den Erfolg.
Das Konzept wurde von dem finnischen Psychater Ben Furman und  dem Sozialpsychologen Tapani Ahola entwickelt.